Geschichten und Meer

(Irrelevantes von den billigen Plätzen)


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Fundsachen 19

Der schönste Satz der Woche steht bei Buddenbohm&Söhne: Gärten erreichen Stellen im Hirn, da kam die Schulbildung nie hin.

Einfach schön.

Ein möglicher Mord, kein Ort für Trauer und die Unmöglichkeit, den toten Freund loszulassen.

Auch sexuelle Selbstbestimmung ist nicht immer, was sie scheint. (Ich bin nicht mit dem ganzen Artikel einverstanden, bin aber vermutlich nicht kompetent genug, um die mir widerstrebenden Aussagen zu widerlegen.)

Über Literaturblogs- und -blogger.

Fast so sehr wie ins-Museum-gehen liebe ich, was Leute erzählen, wenn sie ins Museum gehen.

Cab Calloway singt Minnie the Moocher. (Keine Ahnung, ob er gerne tat, was er auf der Bühne tat. Ich habe als junge Frau nie gerne Rumba getanzt. Als ich älter wurde, schon, aber da konnte ich schon Selbstironie.)


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Fundsachen 18

150 Twitterern und 30 Blogs folge ich, wobei manche Twitterer auch bloggen und manche Blogger auch twittern. Leider ist damit auch schon die Grenze meiner Aufnahmefähigkeit erreicht (und manchmal überschritten). Was ich in letzter Zeit bemerke: Blogger bloggen immer mehr nebeneinander her, die Kommunikation untereinander schläft ein. Was tun? Ich weiß es auch nicht, aber für den Anfang möchte ich einige Blogger und Bloggerinnen vorstellen, die mir folgen, denen ich aber mangels Zeit leider nicht folge, obwohl ich gerne folgen würde und schon ein ganz schlechtes Gewissen habe.

Das Worthaus begeistert mich schon durch sein Motto: „Die entfernte Zärtlichkeit deiner Worte erspürt durch mein Herzfenster.© Chr.v.M.“

Larissa liebt wie ich das Meer.

Petra ist voller Worte.

Dr. Benway ist Frankfurter und er wandert. Zwei Dinge, die mich für ihn einnehmen.

Klingt Wortgepüttscher nicht wunderbar? (Und ich kriege Fernheimweh.)

Karo-Tina hat den coolsten Weihnachtsbaum überhaupt.

Marian Schraube über Politik, Menschenrechte und einiges mehr.

Tanne ist, glaube ich, auf der Suche nach allem. Und er dichtet.

Noch ein Meerblog. Davon kann es nicht genug geben.

Eigentlich ganz vernünftig: Marlene heißt das verrückte Huhn.

Schauen Sie mal hinein. Vielleicht ist ja etwas dabei. (Wer dieses Mal nicht dabei war, möge sich nicht grämen. Ein nächstes Mal gibt es ganz sicher.)


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Fundsachen 17

Modeste lernt das Kochen.

Was ich von meiner Oma lernte: zu den Bettlern muss man ausgesucht höflich und freundlich sein. Eine Münze hinwerfen reicht nicht.

Herr Schizophrenist hat einen schönen Hausflur (und sehen Sie doch bitte über die Plastiksäcke weg, die sind nicht wirklich wichtig für das Bild, glaube ich.)

Eine Geschichte vom Überleben, die mich an ein Buch erinnert hat, das ich einmal gelesen habe.

Mit etwas Verspätung, aber Sie können ihn sich ja fürs nächste Jahr aufheben: ein schöner Adventstext.

Ihnen ist vielleicht nicht klar, dass fast alles, was die Gitanos tanzen, Geschichten vom Überleben sind.

 


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Fundsachen 16

Zwölf Texte für die zwölf Nächte zwischen Heiligabend und Dreikönig von zwölf Blogger_innen, die ich lese, in der Reihenfolge, in denen sie in meinem Reader erschienen (bzw. in umgekehrter Reihenfolge: die ersten wurden die letzten).

1. DocVogel auf Reisen.

2. Don Alphonsos  Geschenke. Gedanken über fromme Kunst und sündige Künstler (und das Kommentariat hat ein bisschen Angst vor Frauen, glaube ich).

3. Carmilla de Winters Fantasyromanze (Leseprobe).

4. Frau Kelef wohnt mit Hund und Katz auf einer Baustelle. Das geht schon eine Weile so, und das hier ist wohl nur der vorerst letzte Blogeintrag zum Thema. (Lesen Sie ruhig rückwärts bis zu den Anfängen. Sie werden Ihre Freude haben. Frau Kelef leider nicht so, aber wenigstens macht sie uns die Freude, darüber zu bloggen.)

5. Frau Tikerscherk bei offenem Fenster.

6. Frau Wildgans könnte.

7. Irgendwie Chanukka.

8. Ein Türchen an Dr. Kalls Adventskalender. (Auch hier der vorerst letzte Eintrag und die Empfehlung, rückwärts zu lesen bzw. zu hören.

9. Herr Solminore läuft und denkt und denkt und läuft.

10. Die Dame von Welt über Reizstoffe in Sachsen.

11. Der Herr Schizophrenist mäandert.

12. Frau Lakritze erinnert sich ans Meer.

(Diese Liste ist vom 20.12.2017. Vorbereitung ist alles. Sicher sind inzwischen noch ein paar mindestens genauso lesenswerte Einträge dazugekommen. Also, Sie wissen, was Sie zu tun haben.)

Zur gefälligen Beachtung: ich mache eine Blogpause, Kommentare werden erst nächstes Jahr freigeschaltet.


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Fundsachen 15

Don Alphonso versteht etwas von Bildern, von der brennenden Liebe und von der Nostalgie.

Die Caritas hat Tipps für die, die geben wollen.

Ada Blackjack nähte für eine Arktisexpedition.

Tanja Praske erzählt vom Herrn der Krippen.

Juna denkt (nicht nur) über Chanukka nach.

Ich liebe diesen Kerl.


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Fundsachen 14

Dr. Benway wandert auf den Wegen meiner Kindheit.

Laura trägt einen Mantel.

Der Schizophrenist beschreibt das Grauen.

Neon Wilderness hat Lesestoff zusammengestellt. (Ich verlinke das nicht, weil er mich, sondern weil er noch andere Blogs von Frauen verlinkt hat, die ich interessant finde.)

Zwei Artikel über Kunst, Moral und Verbrechen. Balthus und Caravaggio.

Ich habe einen neuen Flamenco-Schwarm, aber er wird Ihnen nicht gefallen. Ich mag aber die Künstler aus der Extremadura sehr. Hier also der Sänger Alejandro Vega. Was man auch sehr schön sieht: die Kommunikation  und die gegenseitige Unterstützung auf der Bühne.


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Fundsachen 12

Großstadtpflanzen wachsen nicht unbedingt in gepflegten Gärten, nicht einmal in Berlin.

Es ist, glaube ich, kein Geheimnis, dass ich Debora Antmann und ihr Blog schätze. Außerdem schreibt sie noch eine Kolumne für Missy. Der Text gab mir zu denken. Ich bin quasi in unmittelbarer Nachbarschaft einer jüdischen Schule und einer Synagoge aufs Gymnasium gegangen, erinnere mich aber nur an eine jüdische Mitschülerin. Meine Mitschüler waren entweder katholisch oder evangelisch oder weder-noch. Manche Weder-Nochs besuchten den evangelischen Religionsunterricht, andere hatten frei. Es gab ein paar orthodoxe Christen, ein paar Muslime, einige Atheisten, möglicherweise auch den einen oder anderen Juden unter den Weder-Nochs. Wir fragten nicht nach. War das nun Frankfurter Toleranz oder Frankfurter Gleichgültigkeit?

Ein Mann aus Afghanistan und seine deutsche Cousine.

Habe ich das schon einmal verlinkt? Petenera „Por las calles de Judea„. Die Petenera soll ja von der sephardischen Musik beeinflusst sein. Sie schildert oft Begebenheiten aus der Zeit, als die Katholischen Könige aus dem de facto multikulturellen Spanien ein Land mit einer Sprache und einer Religion machen wollten und unbarmherzig alles verfolgten, was nicht kastilisch und katholisch war. (Das ist stark verkürzt dargestellt., ich weiß.)


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Fundsachen 11

Herr Buddenbohm geht in die Bibliothek.

Mitzi Irsaj geht nicht allein nach Hause.

Die Süddeutsche Zeitung geht in meinem Viertel spazieren.

@Naum_Burger geht in die Bäckerei und jemand hat einen Kurzfilm darüber gemacht.

Zwei alte Tanten tanzen Tango.


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Fundsachen 10

Wenn Bloggerfreundinnen noch ganz andere Sachen  schreiben.

Wenn Herr Lendle verreist und den traurigsten verunglückten Händedruck erlebt.

Wenn Geschichten für immer verloren gehen.

Wenn der Assistenzhund plötzlich selbst Hilfe braucht.

Wenn Soldaten in Uniform eine KZ-Gedenkstätte besuchen.

Wenn Herr Kreisler in den Park geht.

 


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Fundsachen 9

Heidi ist kein Nazi mehr.

„Denn alle Kreatur braucht Hilf von allen“ (Brecht) oder: Was schlimmstenfalls passiert, wenn keine Hilfe da ist oder angenommen werden kann: Swati und Shreya.

“ Viele Oberteile gehen gerade nur bis zum Bauchnabel.“ (und wenn Sie – wie ich – groß sind, dann hängt so ein Oberteil ganz schnell gleich unter dem Busen). Ein Stück Stoff.

Ich möchte Ihnen den Burgenblogger ans Herz legen. Aber wahrscheinlich kannten den schon wieder alle außer mir.

Wie man hört, häufen sich die Jagdunfälle in Frankreich. Le Gorafi weiß Rat.

Die Ehefrau des hier schon erwähnten Luquitas de Marchena, die blinde Sängerin „La Niña de La Puebla„.  Wenn ich mich nicht irre, war sie eine der ersten Flamencosängerinnen, die sich und ihre Kunst ähnlich erfolgreich vermarkteten wie heutige populäre Künstler.