Geschichten und Meer

(Sie müssen das hier nicht lesen.)

27.11.2017

Hinterlasse einen Kommentar

Heulen und Zähneklappern auf Twitter. Zu Recht. Versklavte Flüchtlinge, sterbender Planet, Nazis…suchen Sie sich etwas aus, worüber Sie weinen und mit den Zähnen klappern wollen. Mich macht das müde. Was habe ich in meinem kleinen Kreis geredet und geschrieben in den vergangenen Jahren, was haben Leute mit großer Reichweite geredet und geschrieben, und was hat es genützt? Wer wollte es hören? Den Kleinen wird es bald an den Kragen gehen, die Großen werden sich mit Geld noch ein paar Jahre abschotten können, aber irgendwann steht auch denen das Wasser bis zum Hals, im übertragenen und im buchstäblichen Sinne.

Allein die Frage, ob man Klimaflüchtlingen helfen muss. Stellen Sie sich vor, Sie paddeln mit Mann und Maus von Ihrem im Meer versunkenen Bauernhof zum nächsten Landstrich, der noch aus dem Wasser guckt. Kaum angekommen, greifen Sie nach dem rettenden Ufer, und – zack! – haut Ihnen einer auf die Finger und schubst Sie zurück ins Wasser.  Das ist zu sehr vereinfacht, finden Sie? Von mir aus, aber vermutlich fühlt es sich für die Betroffenen so an.

Autor: Geschichten und Meer

Kontakt: geschichtenundmeer@t-online.de

Kommentare

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s