Geschichten und Meer

(Sie müssen das hier nicht lesen.)

Fundsachen 12

2 Kommentare

Großstadtpflanzen wachsen nicht unbedingt in gepflegten Gärten, nicht einmal in Berlin.

Es ist, glaube ich, kein Geheimnis, dass ich Debora Antmann und ihr Blog schätze. Außerdem schreibt sie noch eine Kolumne für Missy. Der Text gab mir zu denken. Ich bin quasi in unmittelbarer Nachbarschaft einer jüdischen Schule und einer Synagoge aufs Gymnasium gegangen, erinnere mich aber nur an eine jüdische Mitschülerin. Meine Mitschüler waren entweder katholisch oder evangelisch oder weder-noch. Manche Weder-Nochs besuchten den evangelischen Religionsunterricht, andere hatten frei. Es gab ein paar orthodoxe Christen, ein paar Muslime, einige Atheisten, möglicherweise auch den einen oder anderen Juden unter den Weder-Nochs. Wir fragten nicht nach. War das nun Frankfurter Toleranz oder Frankfurter Gleichgültigkeit?

Ein Mann aus Afghanistan und seine deutsche Cousine.

Habe ich das schon einmal verlinkt? Petenera „Por las calles de Judea„. Die Petenera soll ja von der sephardischen Musik beeinflusst sein. Sie schildert oft Begebenheiten aus der Zeit, als die Katholischen Könige aus dem de facto multikulturellen Spanien ein Land mit einer Sprache und einer Religion machen wollten und unbarmherzig alles verfolgten, was nicht kastilisch und katholisch war. (Das ist stark verkürzt dargestellt., ich weiß.)

Autor: Geschichten und Meer

Kontakt: geschichtenundmeer@t-online.de

2 Kommentare zu “Fundsachen 12

  1. Ich hab irgendwann aufgehört, Don’t degrade Debs, darling! zu folgen. Ein Fehler, den ich schleunigst wieder ändern muss.

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