Geschichten und Meer

(Sie müssen das hier nicht lesen.)

Kreativitätsschub und mürrische Kastagnetten

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Meine Fußtechnik ist immer noch wacklig, und wenn ich nicht bald am Tempo arbeiten kann, werde ich mich auch diesen Winter in den Workshops blamieren. Nein, ich tanze zur Zeit nicht gut, und weil der immer wieder auftretende Schwindel mir das Tanzen noch schwerer macht, neige ich dazu, das zu üben, was ich ohnehin schon gut kann: Arme, Hände, Kastagnetten. Nicht nur mir, auch den Kastagnetten scheint das Üben gut zu tun: der Klang ist wieder voller und weicher, was nicht allein an meiner verbesserten Technik liegt. Holz arbeitet anscheinend noch nach Jahren, und Kastagnetten werden mürrisch, wenn man sie zu lange herumliegen lässt. Dann klingen sie schrill und spröde, und keiner will sie hören.

Ich kämpfe immer noch mit der Farruca und beschließe, einige Schritte durch leichtere zu ersetzen. Ehrgeiz ist zur Zeit eher kontraproduktiv; ich muss erst einmal die Freude am Tanzen wiederfinden. Bei den Tientos improvisiere ich ab der dritten Strophe noch vor mich hin und probiere Verschiedenes aus. Ein Schritt hat es mir besonders angetan, aber ich weiß nicht, wo ich ihn einbauen soll. Immerhin tut sich wieder etwas, nachdem ich Wochen und Monate buchstäblich und im übertragenen Sinne nicht vom Fleck kam.

Autor: Geschichten und Meer

Kontakt: geschichtenundmeer@t-online.de

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