Geschichten und Meer

(Sie müssen das hier nicht lesen.)

Landlocked

Ein Kommentar

Noch ein paar Textfetzen aus dem Blogkeller:

Háblame del mar, marinero…“ (Text: Rafael Alberti, gesungen von Pepa Flores)

„Desde mi ventana el mar no se ve…“, von meinem Fenster kann man das Meer nicht sehen,  ist eine Zeile aus einem Gedicht von Rafael Alberti, geboren und gestorben in der Hafenstadt mit dem bezaubernden Namen „El Puerto de Santa María“, der Hafen der Heiligen Maria, in der Provinz Cádiz in Andalusien. Lange hat er es nie ausgehalten fern von seinem Meer, und aus seinen Gedichten leuchtet die tacita de plata, das Tässchen oder Schälchen aus Silber, die Stadt Cádiz.

Auch von meinem Fenster kann man das Meer nicht sehen. Hier ist der Beweis:

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Wie Albertis Seemann an Land habe ich nur noch die Erinnerung ans Meer, bin von Land umschlossen. Auf Englisch gibt es ein Wort dafür: landlocked. Darin steckt „lock“, das (Tür)-schloss. Landlocked ist eines der deprimierendsten Wörter der englischen Sprache, finde ich.

Was der Merriam-Webster dazu sagt:

„Definition of landlocked:

  1. 1 :  enclosed or nearly enclosed by land a landlocked country

  2. 2 :  confined to freshwater by some barrier landlocked salmon

  3. 3 :  living or located away from the ocean a landlocked sailor

NEW! Time Traveler

First Known Use: 1622

Man kannte das Gefühl also schon 1622.

Autor: Geschichten und Meer

Kontakt: geschichtenundmeer@t-online.de

Ein Kommentar zu “Landlocked

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